FVG ORCHESTRA UND SOLISTiNNEN

Ruine Hohenburg, Oberdrauburg

google maps

Mittwoch 11. August 2021 19.00 Uhr

Fair-Use-Regelung: Wenn Sie
eine Zählkarte haben, aber nicht
zum Konzert kommen können, informieren Sie uns bitte
umgehend, damit wir Ihren Platz
weitergeben können.

Cembali: Anna Kiskachi, Eva Dolinšek, Alberto Busettini, Alberto Gaspardo
Konzertmeister Conor Gricmanis, Violine


„Metamorphosen Vivaldi – Bach“

Das grenzüberschreitende Regionalentwicklungsprojekt „VivaBach – In Cammino/Reisewege“ verfolgt eine faszinierende Idee: sich vorzustellen, wie musikalische Manuskripte im frühen 18. Jh. in unseren Tälern in Umlauf kamen, als die großen Musiker der Serenissima an die Höfe Nordeuropas reisten und auf dem Weg dorthin auf unseren Straßen unterwegs waren. Vivaldi und Bach waren die Koryphäen dieser Zeit und kannten die Arbeiten des jeweils andern. „VivaBach“ begibt sich auf die Spurensuche nach den Reisewegen jener Zeit und macht die Begegnung zwischen der Musik des Südens und der des Nordens erlebbar.

Das Konzert für vier Claviere nach Vivaldi BWV 1065 ist Bachs einzige Komposition für Cembalo, die nicht seinem eigenen Genie entspringt. Es ist eine Bearbeitung des Concerto n. 10 op. 3 für 4 Violinen, Violoncello und Streicher von Antonio Vivaldi. Bach ergänzt die Partitur Vivaldis um einige Details, macht die Basslinie markanter. Die vier Cembali kommen einzeln oder gemeinsam zum Einsatz, mit oder ohne Orchesterbegleitung; Klangeffekte, die eine Novität in der Zeit Bachs darstellen. Er gibt den SolistInnen Raum, jede/-r erhält einen großen Auftritt. Wir erleben beide Versionen des Werks: das Original von Vivaldi mit vier Violinen und die Bearbeitung von Bach mit vier Cembali.

VIA IULIA AUGUSTA SPECIAL:

Vor dem Konzert: Besuch des Museums für Archäologie und Siedlungsgeschichte.